Schule, Kirche, Denkmal

(Ich bin inzwischen wieder in Kiel, trotzdem werden noch einige Eindrücke und Nachträge zu der Zeit in Moldawien kommen.)

Uns kommen drei kleine Jungs entgegen, sie essen Äpfel. Der eine hält einen Stock mit Leine und Haken, die anderen tragen jeder einen Eimer voll mit kleinen Fischen.

Als ich von der Schule zum Kulturhaus mit dem Kriegsdenkmal gehe, treffe ich an der Kirche den kleinsten der Jungs wieder. Ein Stück die Straße runter sieht er zwei weitere Jungs auf Rollschuhen. Der kleine Junge neben mir pfeift auf  den Fingern und sagt etwas auf Ukrainisch.

Ich fange an, das Denkmal zu zeichnen. „Hello“. Noch mehr Kinder gesellen sich zu mir. Drei kleine Mädchen nähern sich zögerlich und sind dann ganz begeistert, als ich ihnen die Zeichnung zeige.

Die kleinen Jungs sind inzwischen damit beschäftigt mit einem Mini-Quad um das Denkmal und die Beete zu rasen und mit Blumen und Zweigen zu kämpfen.

Zwei ältere Jungs, vielleicht 17 Jahre alt, schauen mir ebenfalls zu. Ich verstehe inzwischen die Wörter „Zeichner“ und „Arbeiten“. Und „Семечки“. Das essen sie nebenbei die ganze Zeit.

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