SFB 1266

Der SFB1266 beschäftigt sich mit den entscheidenden Transformationen in der Mensch-Umwelt-Geschichte in Europa von 15.000 bis zu Beginn unserer Zeitrechnung. Als Transformationen definieren wir tiefgreifende Prozesse, die unsere heutige Existenz begründen – damit verbundene Fragen sind somit immer aktuell und gesellschaftsrelevant. Wann kippte das Gleichgewicht zwischen Mensch und natürlichen Ressourcen? Warum sind wir wo sesshaft geworden und wie? Seit wann gibt es Mega-Cities und Zivilisationskrankheiten? Wann, warum und wie bildeten sich soziale Hierarchien? Was sind menschliche Anpassungsstrategien? Wie entwickelten sich Ideologien? Welche gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Auslöser sind für diese tiefgreifenden Veränderungen verantwortlich? Und was können wir für die heutige Gesellschaft daraus lernen? Die Erforschung dieser Fragen ist komplex und der SFB 1266 befindet sich noch in der Anfangsphase. Wir möchten mediale Kanäle nutzen, um der Öffentlichkeit Einblicke in unsere Forschungsaktivitäten von Beginn an zu ermöglichen.

Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1266: „TransformationsDimensionen – Mensch-Umwelt Wechselwirkungen in Prähistorischen und Archaischen Gesellschaften“ vereint transdisziplinäre Forschungstätigkeiten an acht Instituten der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel (Geographie, Geowissenschaften, Klinische Molekularbiologie, Ökosystemforschung und Informatik, Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie, Philosophie) und der Johanna-Mestorf-Akademie sowie dem Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie und dem Landesmuseum Schloss Gottorf. Mit dem Fokus auf prähistorischen und archaischen Transformationsprozessen im Mensch-Umwelt-Wirkungsfeld ist er ein Element des Forschungsschwerpunktes SECC (Socio-Environmental-Cultural Change) der CAU Kiel, in dem die komplexen Zusammenhänge, Muster und Folgen menschlicher Aktion und veränderter Umwelt erforscht werden.

https://www.sfb1266.uni-kiel.de